(c) 2000 John Petroff; 2006 Übersetzung Hans H. Knauf

A- Bondpreise und Erträge

Wir beginnen mit den Anleihen, weil deren Wertbestimmung eine direkte Verlängerung der allgemeinen Formel ist. Der Coupon sagt ganz deutlich aus, wie viel jedes Jahr gezahlt wird, und in dem Anleihevertrag steht das genaue Datum, wann der Coupon und die Kapitalsumme bezahlt werden. Es verbleibt genügend Spielraum für scharfsinnige Handelsstrategien, die in Abschnitt D des nächsten Kapitels besprochen werden. Für die meisten Bonds ist die Berechnung des Anleihewertes die unkomplizierte Anwendung des Geldzeitwertes, wie bereits in Abschnitt C des vorigen Kapitels besprochen. Der Bondwert "BV", d.h. der heutige Wert aller zukünftigen Einnahmen (Coupon und Kapital), kann so ausgedrückt werden:

BV = C (1+i)-1 + ... + C (1+i) -n + P (1+i)-n

"C" = Coupon
"P" = Kapitalsumme
"i" = Diskontsatz
"n" = Anzahl der Jahre bis zur Fälligkeit

Da für die meisten Bonds die genannten Kriterien bekannt sind, bleibt nur übrig, den Diskontsatz "i" festzulegen. Wie weiter unten gezeigt wird, ist das für die meisten der größeren Industrieobligationen ebenfalls recht klar.

1)- Industrieobligationen

Um den richtigen Diskontsatz für die größeren Industrieobligationen zu finden, braucht man sich lediglich die Bewertungen (Rating), die von verschiedenen Agenturen ausgegeben werden, anzusehen, sowie eine Liste der Anleihe Erträge (Bond yields), die von den gleichen Agenturen veröffentlicht werden. Wie in Kapitel 1 Abschnitt D-1c erwähnt , gibt es in den USA zwei große Agenturen: Moody und Standard & Poor. Es gibt auch andere Agenturen, die die kleineren Ausgaben bewerten. Dun & Bradstreet verkauft Geschäftsinformationen für kleinere Unternehmen gegen eine Gebühr. Wie diese Agenturen ihre Bewertungen errechnen, wird in Abschnitt D-4 des nächsten Kapitels anhand eines Beispiels der Methoden erklärt, die Standard & Poor anwendet. Die von Moody und S&P angewandten Berechnungsmethoden sind nicht die gleichen, und einzelne Unternehmen werden von den beiden Agenturen nicht immer in der gleichen Weise bewertet.

Moodys Bewertungen für Industrie Obligationen werden unten in der Tabelle T-3.1 aufgeführt.

Table T-3.1

Schlüssel für Moodys Unternehmens-Bewertung
Aaa Anleihen mit einer Bewertung von "Aaa" sind von bester Qualität. Sie haben das geringste Investitions Risiko und werden im auch mit als "gilt edge" (erstklassig) bezeichnet. Eine große oder außergewöhnlich hohe Gewinnspanne sichert die Zinszahlungen und die Kapitalsumme ist ebenfalls abgesichert. Die vielen absichernde Elemente werden sich im Laufe der Zeit vielleicht verändern, aber die Veränderungen, die man voraussehen kann, werden die grundlegend starke Position solcher Ausgaben kaum schwächen.
Aa Anleihen mit einer "Aa" Bewertung werden als solche von hoher Qualität betrachtet. Zusammen mit den "Aaa" Bonds sind diese allgemein als hochgradige Anleihen bekannt. Sie werden etwas niedriger als die besten Anleihen bewertet, weil die Schutzmaßnahmen nicht so groß sein mögen, wie die der "Aaa" Ausgaben, oder die Schwankungen der Absicherungsmaßnahmen sind etwas größer, oder es gibt andere Bestandteile, die die Langzeit-Risiken etwas größer erscheinen lassen, als die der "Aaa" Papiere.
A Anleihen mit einer "A" Bewertung haben viele günstige Investitions Eigenschaften und werden als Obligationen der oberen Mitte betrachtet. Die Bestandteile, welche die Kapitalsumme und Zinszahlungen absichern, werden als adäquat beurteilt, doch mag es Elemente geben, die eine Beeinträchtigung irgendwann in der Zukunft andeuten.
Baa Mit einer "Baa" Bewertung werden Anleihen von mittlerer Qualität bezeichnet, d.h., sie sind weder stark noch schwach abgesichert. Zahlungen der Zinsen und der Kapitalsumme erscheinen im Augenblick adäquat, aber bestimmte Schutzmaßnahmen mögen fehlen, oder mögen im Laufe der Zeit als charakteristisch unzuverlässig erscheinen. Bei diesen Anlagen fehlen außergewöhnliche Investition Charakteristiken, dafür haben sie mehr spekulative Eigenschaften.
Ba "Ba" bewertete Bonds werden als spekulative Papiere betrachtet; ihre Zukunft kann man nicht als gut abgesichert bezeichnen. Die Absicherung der Zinszahlungen und der Kapitalsumme mag sehr bescheiden sein und in guten wie schlechten zukünftigen Zeiten nicht sicher gestellt zu sein. Eine Positions Unsicherheit charakterisiert Anleihen dieser Klasse.
B Den mit "B" bewerteten Anleihen fehlen die Charakteristiken von begehrenswerten Investitionen. Die Absicherung von Zinszahlungen und der Kapitalsumme oder der Aufrechterhaltung andere Vertragsbedingungen über eine längere Zeit hinweg mögen sehr gering sein.
Caa Anleihen mit "Caa" Bewertung sind von geringer Qualität. Solche Papiere mögen zahlungsunfähig sein, oder es besteht die Gefahr, dass die Zahlung der Zinsen und der Kapitalsumme nicht eingehalten werden.
Ca Mit "Ca" bewertete Anleihen sind Obligationen mit einem hohen Grad an Spekulationen. Solche Ausgaben sind sehr oft zahlungsunfähig oder haben andere ernsthafte Mängel.
C Anleihen, die mit "C" bewertet werden, befinden sich in der untersten Bondklasse und haben wahrscheinlich geringe Aussichten jemals einen echten Investitionsgrad zu erreichen.
Quelle: Moody's Bond Record (May 1991).

In Tabelle T-3.2 werden die Gleichwertigkeiten zwischen S&P und Moodys Bewertungen gezeigt, mit einem Hinweis auf Vergleiche mit allgemeinen Bewertungen.

Tabelle T-3.2

Gleichwertigekeits Bewertung von S&P, Moody und Generisch
S&P Moody Generisch
SP1 P1 -
A1+ VMIG1 Aaa
"--- MIG1 -
AAA Aaa -
A-1 - -
A-2 P2 -
AA+ Aa1 AA
AA Aa2 -
AA- Aa3 -
- Aa -
- P3 -
SP1 VMIG2 -
A-3 MIG2 A
A+ A1 -
A A2 -
A- A3 -
- A -
- Primär -
- MIG3 -
SP2 VMIG3 -
BBB+ Baa1 BBB
BBB Baa2 -
BBB- Baa3 -
- Baa -
- MIG4 -
SP3 VMIG4 -
BB+ Ba1 BB
BB Ba2 -
BB- Ba3 -
- Ba -
B+ B1 -
B B2 B
B- B3 -
- B -
CCC+ - -
CCC Caa CCC
CCC- - -
CC Ca CC
C C C
D - D
- NP -
NR NR -
NA NA -

Bonds bewertet von Aaa bis Baa bei Moody and AAA bis BBB bei Standard & Poor werden als erstklassige Anleihen bezeichnet. Das verleiht den Anleihen eine Qualitätsbezeichnung, die es gewissen institutionellen Anlegern (wie Rentenfonds und Treuhandgesellschaften) erlaubt, darin zu investieren. Weil diese Bedingungen ursprünglich von der SEC verlangt wurden und zusätzliche kürzlich vorgeschlagene Änderungen noch größere Bedeutung auf diese Bewertungen legen würden, haben die Dienstleister dagegen Einspruch erhoben, dass man sich zu sehr auf deren Bewertungen verlässt und haben betont, dass Investoren sich ihre eigenen Vorstellungen machen sollten.

Tabelle T-3.3 zeigt ein Beispiel von Anleihe-Erträgen bei verschiedenen Bewertungen für unterschiedliche Monate. Diese Tabelle wird jeden Monat von S&P veröffentlicht.

[An der Tabelle T-3.3 wird gerade gearbeitet]

Table T-3.3

Die wichtigsten durchschnittlichen Finanz-Ratios von Industrie Unternehmen

Aus der Tabelle T-3.4 kann man ersehen, dass die Erträge verschiedener Industrien für die gleiche Anleihe Klassifizierung nicht die gleichen sind.

<

Table T-3.4
Durchschnittliche Erträge von Unternehmens Anleihen
2000

Unternehmen

Industrie

Versorgungsunternehmen
Monat Aaa Aa A Baa Aaa Aa A Baa Aaa Aa A Baa
Januar 7,78 7,96 8,15 8,33 7,60 7,74 7,94 8,26 7,95 8,17 8,35 8,40
Februar 7,68 7,82 8,06 8,29 7,53 7,65 7,87 8,24 7,82 7,99 8,25 8,33
März 7,68 7,83 8,07 8,37 7,48 7,66 7,84 8,34 7,87 7,99 8,28 8,40
April 7,64 7,82 8,07 8,40 7,41 7,63 7,84 8,40 7,87 8,00 8,29 8,40
Mai 7,99 8,24 8,49 8,90 7,76 8,03 8,28 8,94 8,22 8,44 8,70 8,85
Juni 7,67 7,87 8,18 8,48 7,37 7,63 8,00 8,49 7,96 8,10 8,36 8,47
Juli 7,65 7,81 8,11 8,35 7,31 7,53 7,98 8,33 7,99 8,10 8,25 8,33
August 7,95 8,13 8,25 8,05 7,44 7,91 8,26 7,70 7,70 8,02 8,26 7,88
September 7,62 7,83 8,13 8,35 7,29 7,54 8,03 8,37 7,95 8,11 8,23 8,32
Oktober 7,55 7,81 8,11 8,34 7,29 7,55 8,08 8,38 7,80 8,08 8,14 8,29
November 7,45 7,75 8,09 8,28 7,19 7,47 8,07 8,31 7,71 8,03 8,11 8,25
Dezember 7,21 7,48 7,88 8,02 6,90 7,16 7,90 8,03 7,51 7,79 7,84 8,01
Quelle: Moody's "Credit Survey", January 29, 2001

Unterschiede in den Erträgen sind die natürlichen Konsequenzen von Differenzen in der Wirtschaftlichkeit, Umsatz und anderen Bedingungen jeder einzelnen Branche (sehen Sie dazu auch Kapitel 14 Abschnitt A-3). Die Bewertung kann selbst für das gleiche Unternehmen unterschiedlich ausfallen, je nach der Art der Absicherung der verschiedenen einzelnen Anleihe Ausgaben. (Sehen Sie hierzu auch Kapitel 12 Abschnitt D). Die neuesten Ausgaben von Moody (oder Standard & Poor) brauchen immer ein paar Wochen bis die neuesten Anleihe Erträge zur Verfügung stehen. Deshalb ist es manchmal notwendig, die neuesten Erträge vergleichbarer Wertpapiere in der Tagespresse nachzulesen. Zum Beispiel kann man in der New York Times täglich in der Rubrik mit dem Titel "Active Bond Issues," die Erträge bis zur Fälligkeit von Anleihe Neuausgaben, zusammen mit deren Bewertung und der Industriebranche, nachsehen.

Das folgende Beispiel zeigt die Preisgestaltung Anfang 1995 einer Anleihe der 'Public Service Electric and Gas of New Jersey' mit einem Coupon von 6 1/8 per annum und fällig in 2002. Die Bewertung von PSE&G bei Standard & Poor ist A- und die Verzinsung bis zur Fälligkeit einer A- Anleihe lag zu der Zeit bei 6,72%. Ein paar Annahmen müssen hier vereinfacht werden: Die Couponzahlungen finden zweimal im Jahr statt, die Anleihe ist genau in 7 Jahren von heute fällig, und es gibt keine angesammelten Couponerträge. Es gibt 14 Zeiträume und die Diskontrate ist die Hälfte von 6,72 %(sehen Sie hierzu den Geld-Zeitwert in Kapitel 2 Abschnitt C-2). Jede halbjährliche Couponzahlung beträgt $306,25, das heißt der Nennwert von $10.000 (die Preise aller Anleihen basieren auf einem Nennwert von $10.000) multipliziert mit der Hälfte der Couponrate von 6,125% (d.h. 3,0625%).

BV = 306.25 (1 - 1/(1 + 0.0672/2)14)/(0.0672/2) + 10000/(1 + 0.0672/2)14

BV = 306.25 x 11.02381 + 10000 x 0.6296 = $9,672.42

Diese PSE&G Anleihe wurde in der New York Times mit 97 5/8% quotiert (d.h. 97,625% des Nennwertes, denn die Quotierungen basieren auf 100) und wird deshalb zum Preis von $9.762,50 (97,625 x $10.000) verkauft. Der höhere tatsächliche Preis, im Vergleich zu dem geschätzten Preis kann den angesammelten Couponraten, die wir ausgelassen hatten, oder einem Fall in den Geldmarktsätzen zugeschrieben werden. Die New York Times berichtete tatsächlich, dass die Erträge an diesem Tage in 1995 um 0,5% nachgegeben hatten, und das könnte die Ursache dafür sein, dass die PSE&G Quotierung um $50 gegenüber dem Vortag gesprungen ist.

Bitte beachten, dass die Kapitalsumme im allgemeinen auch auf dieser halbjährlichen Basis diskontiert wird (d.h. über 14 Zeiträume und nicht über 7 in dem oben genannten Beispiel) genauso wie der Coupon, obgleich keine Zusage besteht, dass das Kapital an diesen Tagen ausgezahlt wird. Eine mögliche Erklärung für diese Art der Berechnung ist, dass man eine Konsistenz zwischen der Coupon- und Kapitalberechnung erhalten möchte.

Die meisten Finanz-Zeitschriften (wie die N.Y.Times, Wall Street Journal und die Financial Times), die Anleihen quotieren, veröffentlichen auch die Gesamterträge. Diese Gesamterträge (definiert in Kapitel 2 Abschnitt F-2) sind auch bekannt als Verzinsung bis zur Fälligkeit oder Gesamt-Ertragsrate (Rendite). Das ist eine Kombination des laufenden Ertrags (d.h. Coupon geteilt durch die neueste Quotierung) und den Erträgen aus Auf- bzw. Abwertung des Kapitals, wenn die Anleihe bis zur Fälligkeit gehalten wird. Wenn man diese "Verzinsung bis zur Fälligkeit" als Diskontsatz benutzt, erhält man genau den quotierten Preis, weil "Verzinsung bis zur Fälligkeit" ja auf der Basis des quotierten Preises errechnet wird. Das bedeutet, dass die Information, die in dem quotierten Preis enthalten ist, sich ebenfalls in der "Verzinsung bis zur Fälligkeit" befindet. Deshalb ist es nicht notwendig, den Dollarwert einer Anleihe auszurechnen, um Preise vergleichen zu können. Man kann ganz einfach die quotierte "Verzinsung bis zur Fälligkeit" mit den "Verzinsungen bis zur Fälligkeit" gleichartiger Anleihen, die dieselbe Bewertung, dieselbe Couponrate und dieselbe Fälligkeit haben, vergleichen. Wie man eine Situation behandelt, in der die Couponraten und die Fälligkeit unterschiedlich sind, wird in Abschnitt 2F-3b des vorigen Kapitels und in Abschnitt 4D-1 des nächsten Kapitels erwähnt.

Wiederholung: Q-3A.1 bis Q-3A1.12.

Hausaufgaben: R-3.1, R-3.2 und R-3.3.

2)- Anleihen mit Sonderrechten

Wie bei allen Wertpapieren, so muss man auch bei den Anleihen sämtliche Klauseln des Vertrags durchlesen. Es mag einige zusätzliche Vergünstigungen geben, die der Aussteller versprochen hat, um die Anleihe attraktiver zu machen, wie Put oder Call Umwandlungen, Umwandlungsrechte, oder andere Absicherungen. Bei Umwandlungsrechten hängt die Werterhöhung von dem Wert der Aktien ab, was später in Abschnitt D dieses Kapitels besprochen wird. Sind der Anleihe Optionsrechte beigefügt, so haben diese Rechte einen separaten Wert, der ähnlich wie der Wert von Optionen errechnet wird, sehen Sie hierzu auch Abschnitt E in diesem Kapitel. Beim Kauf einer Anleihe mit Optionsrecht beträgt der Wert natürlich die Summe beider Papiere.

Im Jahr 2000 gab es in Russland keine Unternehmensanleihen. Deshalb sind Bewertungssysteme für Industrieobligationen unnötig. Aufgrund der Größe und des Prestiges von einigen der großen russischen Unternehmen (wie GasProm zum Beispiel) ist es wahrscheinlich, dass, sobald die Inflationsraten auf ein gewisses Niveau reduziert worden sind, diese Firmen es praktisch und billig finden werden, sich notwendiges Kapital durch die Ausgaben von Anleihen zu besorgen. Diese Anleihen müssen von einer verlässlichen, unabhängigen analytischen Organisation bewertet werden, um der Öffentlichkeit Vertrauen einzuflößen. Es gibt ein paar Staatsanleihen mit Fälligkeiten von mehr als einem Jahr. Diese werden mit derselben Methode, wie amerikanische Ausgaben, berechnet. Im Gegensatz zu den in Amerika bewerteten Kommunalobligationen werden diese in Russland nicht bewertet.

Wiederholung: Q-3A2.1.

Hausaufgaben: R-3.4.

3)- Kommunalobligationen

Nicht alle staatlichen Einrichtungen haben nicht die gleichen Fähigkeiten, Steuern einzutreiben. Gemeinden stellen GO Anleihen aus (oder "General Obligation" Anleihen) und Steuereinkommen-Anleihen. Steuereinkommen Anleihen finanzieren unterschiedliche größere Projekte wie Straßenbau, Schulen oder Krankenhäuser, und werden aus den Einkommen, die von diesen Einrichtungen erbracht werden, bezahlt. Eine sorgfältige Evaluierung der Fähigkeiten dieser Einrichtungen die vorhergesagten Einkommen tatsächlich zu erbringen, wird von einigen spezialisierten Agenturen unternommen, die dann eine entsprechende Bewertung anbieten. Bewertungen von Gemeinden gibt es in dem S&P "Blue Book", dass es auch online bei http://www.bluelist.com/ gibt.

Die meisten Kommunalobligationen (sowie einige Industrieobligationen, die von Gemeinden im Auftrag von Industrie- Unternehmen ausgegeben werden) sind steuerfrei, aber nicht alle. Das bedeutet, dass die Zinsen, die der Anleihe-Inhaber erhält, nicht in das versteuerbare Einkommen des Anleihe-Besitzer aufgenommen werden müssen. Die Erträge der Kommunalobligationen sind bedeutend niedriger als die der Industrieobligationen, aufgrund dieser potenziellen Steuervorteile. Das bedeutet wiederum, dass Personen in niedrigen Steuerklassen diese steuerfreien Kommunalobligationen weniger attraktiv finden werden, als die nicht-steuerfreien Anleihen.

Wiederholung: Q-3A3.1 und Q-3A3.2.

Hausaufgaben: R-3.5.

Voriger Abschnitt: Einführung in Wertkonzepte

Zuletzt geändert: 1.Juni 2001
Nächster Abschnitt: Anmerkungen