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(c) 2000 John Petroff; 2006 Übersetzung Hans H. Knauf |
E- Risiko Anpassung an die Ertragsrate
Die Portfolio Theorie sagt, dass die ersten fünf Elemente der Zinssätze, die im vorigen Abschnitt besprochen wurden, in einem einzigen Zinssatz zusammengefasst werden können, weil alle finanziellen Vermögenswerte ähnlich beeinflussbar sind. Diese Ertragsrate ist der Ertrag aus einem risikolosen Vermögenswert, der für alle Märkte und alle Wertpapiere identisch ist. Als risikolose Vermögenswerte bezeichnet man oft Regierungsausgaben: z.B. US Schatzwechsel. (Schatzwechsel sind durch die Steuerhoheit der amerikanischen Regierung abgesichert und, weil sie kurzfristig sind - für einen Großteil 90 Tage oder kürzer - ist das Ausfall- oder Zinsrisiko sehr gering.) Was für ein einzelnes Wertpapier noch berechnet werden muss, ist die letzte Komponente der Risikoprämie.
Die Portfolio Theorie weist nach, dass jeder Investor ein diversifiziertes Portfolio mit verschiedenen Arten von Wertpapieren hält. Der Erwerb von ungefähr 15 bis 20 Werten mit höheren Ertragschancen und höheren Risiken wird kombiniert mit einer Strategie der Anleihe risikoloser Vermögenswerte, wodurch ein Risiko/Rendite Verhältnis erreicht wird, dass die persönliche Abneigung gegen Risiken und das Begehren, den höchstmöglichen Gewinn zu erzielen, begrenzt. Eine Ausnutzung der Kursunterschiede (beschrieben in Kapitel 4 Abschnitt F-2) findet unter den Wertpapieren dadurch statt, dass diejenigen mit einer vergleichbaren Ertragsrate und Risiko gegen solche mit einem niedrigeren Risiko oder einer höheren Ertragsrate ausgetauscht werden.
Für jedes einzelne Wertpapier wird der Markt (oder Durchschnitts) Ertrag für diese Wertpapierart um einen Risikobetrag erhöht, ein Risiko welches die Anleger in der Preis Unbeständigkeit dieses Wertpapiers im Vergleich zum Gesamtmarkt sehen. Das Ergebnis dieser Theorie sagt aus, dass die gewünschte Ertragsrate (Rendite), die in einer Bewertung benutzt wird, marktgerecht ist und deshalb einen objektiven Konsens aller Marktteilnehmer darstellt. Die Anleger beobachten, ob die Ergebnisse eines Unternehmens ihre Erwartungen in Bezug auf Erträge, Wachstumsrate und Stabilität erfüllen und dementsprechend bieten sie mehr oder weniger für die Aktien der Firma, wodurch sich gleichzeitig die Ertragsrate (Rendite) reduziert oder erhöht. (Sehen Sie hierzu auch den letzten Abschnitt dieses Kapitel über das entgegengesetzte Verhältnis, dass immer zwischen Preis und Ertragsrate besteht: Geht der eine hoch, so geht der andere runter.)
Wiederholungsaufgaben: Q-2E.1 bis Q-2E.12 .
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