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(c) 2000 John Petroff; 2006 Übersetzung Hans H. Knauf |
Die letzte Komponente ist die Risiko Prämie. Es handelt sich hier um den zusätzlichen Prozentsatz, der einem Kreditbetrag zugerechnet wird, oder der von einem Investor für den Besitz einer Aktie verlangt wird. Der Unterschied zwischen der Ertragsrate und dem vergleichbaren finanziellen Vermögenswert ist diese Risiko Komponente. Wie man aus der unten aufgeführten Tabelle T-2.1 ersehen kann, sind die Ertragsraten der Aktien ständig einige Prozentpunkte höher als die der Industrieobligationen, und die der Industrieobligationen bedeutend höher als die der Regierungs Anleihen. Die Tabelle zeigt ganz klar die Beziehung, die immer zwischen Risiko und Ertrag besteht. Das Risiko wird hier mit Hilfe der Standard Abweichung geschätzt.
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| Wertpapier | Arithmetischer Mittelwert | Standard Abweichung |
| Schatzanweisungen | 3.1% | 3.1 |
| Regierungs Anleihen | 3.1% | 5.7 |
| Industrieobligationen | 5.6% | 5.6 |
| Aktien großer Firmen | 11.4% | 22.0 |
| Aktien kleiner Firmen | 18.1% | 37.3 |
| Inflation | 3.1% | 3.1 |
| Informationsquellen Roger G. Ibbotson and Rex A. Sinquefield, "Stocks, Bonds, Bills and Inflation: 1989 Yearbook", Ibbotson Associates, Inc., Chicago, 1989. | ||
Die in Tabelle T-2.1 genannten Durchschnittswerte können nur dann zum Abschätzen der Zinsen benutzt werden, wenn die Inflationsrate ungefähr die gleiche ist, wie die der Tabelle. Normalerweise werden stattdessen Marktdurchschnittswerte (meistens zwischen 3 Monate bis zu 10 Jahren) genommen. Außerdem können aktuelle Geldmarktzinsen und Regierungsanleihen die Marktdurchschnittswerte beeinflussen, da sie die derzeitigen Markt- und Wirtschaftsbedingungen (d.h. besonders die Inflation) genauer wiedergeben. Zum Einschätzen von Regierungsanleihen auf, welchen man eine risikolose Ertragsrate basieren kann, sind die aktuellsten Daten natürlich den historischen Langzeitstatistiken vorzuziehen. Allgemeine Finanzdaten, die der "New York Times" vom Mittwoch den 12.Juli 1995 entnommen wurden, werden in der folgenden Tabelle T-2.2 gezeigt.
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| . | Gestern | Vorgestern | Voriges Jahr |
| Leitzins | 8.75 | 8.75 | 7.25 |
| Diskontsatz | 5.25 | 5.25 | 3.50 |
| Federal Funds | 5.75 | 5.25 | 4.23 |
| 3-monatige Schatzwechsel | 5.37 | 5.4 | 4.44 |
| 6-monatige Schatzwechsel | 5.31 | 5.3 | 4.87 |
| 10-jährige Schatzwechsel | 6.11 | 6.03 | 7.41 |
| 30-jährige Bundesanleihen | 6.58 | 6.52 | 7.68 |
| Telefon Anleihen | 7.48 | 7.45 | 8.48 |
| Kommunalobligationen | 6.07 | 6.07 | 6.51 |
| Informationsquellen New York Times, Business Section, 12. Juli, 1995. | |||
Zur Berechnung der Haupt-Zinssätze benutzen die in der "New York Times" genannten Quellen: Salomon Brothers und die "Telerate" für die führenden Bundes-Schatzwechsel und Bundes-Anleihen, den Index für die Kommunalobligationen und "The Bond Buyer".
Durch die Entwicklung der modernen Portfolio Theorie im Laufe der vergangenen 40 Jahre hat sich die Bewertung einer geeigneten Ertragsrate (Rendite) für spezielle Unternehmen bedeutend vereinfacht. Das stimmt auch besonders für die Zinssätze, die für Aktien benutzt werden und die im nächsten Abschnitt behandelt werden. Die Bewertung von Schuldtiteln durch Serviceunternehmen wird in Kapitel 3 Abschnitt A beschrieben.
Hausaufgaben R-D6.1.
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