(c) 2000 John Petroff; Übersetzung 2006 Hans H. Knauf

2)- Ausgleich für die Nichtbenutzung finanzieller Mittel.

Der Ausgleich für die Nichtbenutzung finanzieller Mittel und Liquiditätspräferenzen sind ähnlich aber unterschiedlich. Dieser Ausgleich für die Nichtbenutzung von finanziellen Mitteln ähnelt dem Mietkonzept von physischen Vermögenswerten. Derjenige, der diese Mittel benutzt, kann damit Geräte, Inventar und andere Vermögenswerte kaufen, die Umsatz und Gewinne schaffen. Derjenige, der dieses Kapital bereitstellt, ist nicht in der Lage physische Vermögenswerte anzuschaffen und muss deshalb für diese Nicht-Nutzung seiner Mittel kompensiert werden. Das gehört offensichtlich zu den Opportunitätskosten.

Dies wird größtenteils durch die Nachfrage nach Bargeld für Investitionszwecke beeinflusst. In Zeiten starker wirtschaftlicher Expansion treibt die Nachfrage für Investitionen die Zinsen nach oben, weil von den zunehmenden Umsätzen entsprechend große Gewinne erwartet werden. Außerdem werden Kreditgeber die Zinsen deshalb erhöhen, weil sich ihre Geldreserven vermindern. In einer Rezession wird der Nachfragemangel an Investitionen dazu führen, dass die Zinsen fallen, ungeachtet aller anderen Einflüsse.

Wiederholungsaufgaben: Q-2D2.1 bis Q-2D2.3.

Hausaufgaben: R-2D2.1.

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Zuletzt geändert: Juni/01/01
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